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Martin Sieler erblickte in der Paradiesstadt Jena das Licht der Welt. Zwischen Kernbergen und Ernst-Abbe-Sportfeld wurde er fußballerisch sozialisiert. Obwohl er sich an den größten sportlichen Erfolg des FC Carl Zeiss Jena nicht erinnern kann, gehört Hans Meyer zu seinen Trainer-Idolen. Andere Helden sind Otto Rehhalgel und Thomas Schaaf. Damit ist die fußballerische Erstligaheimat auch klar. Taktisch bevorzugt er die kontrollierte Offensive bzw. alles was modern, sprich erfolgreich ist.
Philipp Obloch ist das Nordlicht der Crew und als gebürtiger Hamburger viele Jahre lang alle zwei Wochen ins Volksparkstadion gepilgert. Titel gab es dort zu seinen Zeiten nie zu bewundern, dafür aber gefühlte zehn Umbenennungen eines der schönsten Stadien dieses Fußballplaneten. Neben den einstigen Helden Frank Pagelsdorf und Thomas Doll hat es ihm vor allem die junge Trainergeneration um Jürgen Klopp, Thomas Tuchel, Robin Dutt und Peter Hyballa angetan. Wer den Wahlmünchner sucht, findet ihn auf einem der vielen Fußballplätze der Republik. Beruf und Berufung: Trainer. In seinen Augen erzählen Taktik und Strategie auf dem Platz spannende Geschichten. Und weil er darüber stundenlang reden kann, doziert er bei RasenSchach vorzugsweise über taktische Manöver und strategische Finessen.
Sebastian Kahl wuchs im Schatten des Ernst-Grube-Stadions im Fußball-Mekka Magdeburg auf. Die Ruhmeszeiten des 1.FC lagen jedoch schon weit zurück. Nach der gefühlt 4.398. Erzählung seines Vaters, wie dieser einst Maradona in besagtem Stadion bewundern durfte (“Hab ich dir mal erzählt..?”), reifte im Exil-Magdeburger der Entschluss seinen Heimatverein als Trainer/Mäzen/Zeugwart wieder an die Spitze des deutschen Fußballs zu führen. In der Zwischenzeit bloggt er auf RasenSchach und kaschiert seine fehlende Expertise durch übermäßiges FIFA-Zocken und beckenbaurisches joie-de-vivre.